Aktuelles

22.11.2014 Informationstafel der Höhlenrettung informiert Besucher der Falkensteiner Höhle

Vor einigen Jahren wurde die Errichtung einer Informationstafel an der Falkensteiner Höhle vorgeschlagen. Bedingt durch eine Vielzahl von tatsächlichen und vermeintlichen Hindernissen dauerte die Aufstellung bis zum 22. November dieses Jahres.
An diesem sonnigen Samstagmorgen war es dann soweit: Eugen Banzhaf lieferte das fertig montiertes Gestell zum Parkplatz der Falkensteiner Höhle, das sodann von Daniel Geil, Christopher Ross, und Michael Wasmund einbetoniert wurde.
Dank an Albrecht Schlierer für Entwurf und Druck, auch an Eugen Banzhaf, der das notwendige Material als Spende zur Verfügung stellte.

Graham Nash

 

Bild: E. Banzhaf, anklicken zum vergrößern

 

09.11.2014 Rettungstraining im Bergerk Himmlisches Heer in Hallwangen

SWP vom 29.11.2014

 

15.09.2014 Sicherungsarbeiten in Wildberg

Heute stand für uns Höhlenretter mal etwas Ungewöhnliches auf dem Programm:
Bereitschaft vor Ort für einen eventuellen medizinischen Notfall durch z.B. Verklemmen oder Bewusstlosigkeit bei Arbeiten in einem Rohr.
Ein Mitarbeiter der Firma Stetter hatte die Aufgabe zwei Stahlseile durch ein sehr enges Rohr mit Versorgungsleitungen zu ziehen, welches unter der Nagold und einer Straße hindurchführt und 35 Meter lang ist. Das Rohr ist normalerweise komplett mit Wasser gefüllt. Für die Arbeiten wurde das Wasser abgepumpt. Der Zugang zu diesem Rohr ist nur über Schächte von beiden Seiten möglich.
Leider verhedderten sich die beiden Seile beim Einziehen. Da die Straßensperrung nicht solange genehmigt war, gab es einen weiteren Termin zum Entwirren der Seile 2 Tage später.
Die Arbeiten verliefen zu beiderseitiger Zufriedenheit. Danke an die Firma Stetter, die es uns so ermöglicht hat unsere Vereinskasse aufzubessern.

Axel Bystrzinski

 

Bilder: A. Bystrzinski, Hr. Fittig, Hr. Sadlers

 

07.09.2014 Vereinsausflug

Wie bereits im letzten Jahr führte uns der diesjährige Vereinsausflug in den Schwarzwald in einen Altbergbau. Obwohl die Wetteraussichten nicht viel versprachen wurden wir doch mit wunderschönen Wetter überrascht. Am späten Vormittag trafen wir uns ganz in der Nähe der Grube St. Michael. Nach einer kurzen Begrüßung und einer Einführung in die Geschichte des Bergwerkes wurden wir von einem Kollegen des Fledermausschutzes zum Bergwerk geführt.
Im Bergwerk befindet sich ein ca. 25m tiefer, ungesicherter Schacht. Man bat uns diesen Schacht so abzusichern, dass niemand mehr unmittelbar gefährdet ist. Wir befestigten dazu eine horizontale Sicherung.
Der Schacht wurde von uns vertikal eingebaut und befahren.
Während ein paar Personen anschließend noch die Grube Maria Magdalena befuhren, traf sich der Rest von uns zum gemeinsamen Essen in einer netten Gaststätte in der Nähe.

Axel Bystrzinski

 

Bilder: A. Bystrzinski u. M. Gross

 

17.08.2014 Einseiltechnik mit Albi

Für die Daheimgebliebenen wurde in den Ferien von Albi ein Einseiltechniktraining im Dobelhaldenschacht durchgeführt. Am Übungsopfer, das diesmal ein Dummy war, konnten alle Beteiligten das zuvor im April erlernte unter Beweis stellen.

Axel Bystrzinski

 

27.07.2014 Tauchertreffen

So kurz vor den Sommerferien wollte wohl niemand mehr ins Wasser. So waren es letztendlich nur 2 Taucher, die an diesem Tag in die Wulfbachquellhöhle gingen. Geplant war eigentlich ein weiterer Vorstoß hinter den Ohropax. Auf Grund der geringen Teilnehmerzahl wurde allerdings umdisponiert: die geringe Teilnehmerzahl bedeutete auch bessere Sicht und mehr Zeit. So wurden Filmaufnahmen gemacht. Nach insgesamt knapp 3 Stunden kamen wir dann sichtlich ausgekühlt wieder am Eingang an. 

Axel Bystrzinski
Film: B. Hugger
Hinweis: Um den Film abspielen zu können muss ein MP4-Player installiert sein. Den gibt es z.B. hier: www.videolan.org/vlc
 

26.07.2014 Schulsanitätstag

Der 10. Schulsanitätstag fand am 26. Juli wieder auf der Insel Reichenau in der Walahfrid-Strabo-Schule statt.
Es reisten rund 500 Schulsanitäter/-innen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern aus den Schulsanitätsdienstgruppen aus dem ganzen Einzugsgebiet des DRK-Landesverbandes des Badischen Roten Kreuzes an. Der Tag diente dazu, das Engagement im Schulsanitätsdienst zu würdigen und allen Teilnehmern/ -innen zu danken. Sie hatten wieder die Gelegenheit die zahlreichen Handlungsmöglichkeiten im Bereich „Retten und Helfen“ zu erleben.
Dieses Jahr gab es keinen festen Zeitplan für die Schüler/ -innen. Sie konnten sich frei einteilen, wann sie welche Station besuchen wollten.
Wir waren mit 8 Leuten von der Höhlenrettung Baden-Württemberg e.V. vor Ort: Bernd Hugger, Elke Köhler, Michael Huber, Michael Jettmar, Paul Branescu, Sebastian König, Tobias Boettcher und Silke Brumme.
Am Freitag nach dem Aufbau gab es ein Helferfest mit leckerem Essen für alle Helfer als Dankeschön und die Möglichkeit in der Halle zu übernachten.
Am Samstag formierten sich die Teilnehmer nach der Begrüßung in ihren roten T-Shirts zu einem Kreuz und dieses wurde mittels einer Drohne aus der Luft fotografiert. Danach ging das Programm an den einzelnen Stationen los.
Die obligatorische Kriechstrecke bei uns war wieder das Highlight für die Kids. Sie wurden nicht müde Schleifsäcke durch den Parcours zu transportieren oder einen neuen Geschwindigkeitsrekord zu versuchen.
Aufgrund des Rettungseinsatzes im Riesending war auch ein verstärktes Interesse vorhanden, sich die Nutzung von Cavelink-Geräten, Heulruftelefonen und Engstellentrage anzusehen und diese auszuprobieren. Mit unermüdlichem Eifer wurden Freiwillige in die Engstellentrage eingepackt und durch die Halle getragen oder per Flaschenzug 1-2 Meter hochgezogen.
Unter Anleitung wurde in Kleingruppen ein Flaschenzugsystem aufgebaut, eine Trage mit Material hochgezogen sowie Kraftmessungen durchgeführt.
Auch die Filmvorführungen und die Vorstellung von Tauchausrüstung weckten wieder ein großes Interesse.
Außer uns waren noch die DLRG, das THW, die Feuerwehr mit einem Löschboot sowie Höhenrettung, die Verkehrswacht und das Rote Kreuz u.a. mit Notfalldarstellung, Informationen zur Blutspende sowie Jugendrotkreuz vor Ort. Es gab auch die Möglichkeit ein Einsatzleitungsfahrzeug mit umfangreicher technischer Ausstattung zu bestaunen.

Es war ein rundherum gelungener Tag. Nächstes Jahr sind wir wieder dabei und würden uns freuen, wenn auch DU nun Lust bekommen hast uns zu unterstützen.

Silke Brumme

 

Bilder: M. Jettmar

 

25.05.2014 Alternativprogramm

Das für diesen Tag angekündigte Rettungstraining / Rettungsübung fiel leider auf Grund des ungünstigen Termins aus. Als Alternative wurde eine Falkitour angeboten.
Nachdem sich dann um 09.00 Uhr morgens an der Falki die Angemeldeten getroffen hatten, konnten diese noch mit Mühe einen Parkplatz ergattern. Bereits jetzt waren die wenigen Plätze großzügig durch Besucher blockiert. Oft hätte mit etwas mehr Willen zwischen den Lücken noch ein weiteres Auto gepasst - was wohl nicht gewollt war.
Gegen halb zehn starteten wir dann zu unserer Tour.
Da wir als erste morgens die Höhle betraten, waren wir zumindest hier noch alleine und konnten die Ruhe auf uns wirken lassen. Schnell erreichten wir die Goldgräberhalle und den 1. Siphon. Nachdem alle durch diesen schwammen, ging´s über die Reutlinger Halle, vorbei an der Badewanne, dem Krokodil, dem Stuttgarter Block, über die Lehmwände und dann zum Fuchsbau. Hier wurde erst einmal eine kleine Pause eingelegt. Die beiden "Neuen" durften dann die Weiterführung im Fuchsbau suchen.
Als sie gefunden, war ging´s dann schnell durch diesen hindurch. Das Waschbrett war schnell erreicht und danach durften wir die Schönheiten in der Königshalle begutachten. Wer dort noch nie gewesen ist, freut sich über die wunderschön gewachsenen Stalagmiten! Hier wurden nochmals die Zeit und die kalkulierte Zeit für den Rückweg abgeglichen. Da wir noch genügend Reserve hatten, entschlossen wir uns noch weiter zu laufen.
Es ging nun am Versturzhammer und dem Reibeisen vorbei. An einem kleinen Wasserfall kontrollierten wir nochmals die Zeit. Hier wurde dann entschieden Kehrt zu machen, damit wir zur abgemachten Zeit wieder draußen sein würden. Bis zur Bänischhalle wären es noch knapp 200m gewesen - man muss sich ja noch was für später aufheben!
Auf dem Rückweg machten wir nochmals in der Fuchsbauhalle eine kleine Rast und stärkten uns mit Getränken und Energieriegeln. Weiter dann in Richtung Ausgang. Am ersten Siphon war dann erst mal eine Zwangspause, nachdem dort eine größere, geführte Gruppe den Durchgang blockierte. Das nächste Mal werde ich mich auch von meinen Kameraden an einem Seil durch den Siphon ziehen lassen - das kostet dann weniger Anstrengung!
Schließlich erreichten wir nach 5,5 Stunden den Ausgang, exakt um 15.00 Uhr, wie veranschlagt. Nach der obligatorischen Rückmeldung beim Alarmleiter Matthias konnten wir auch "Entwarnung" geben. Dieser hätte sonst viele unsere Kollegen aus dem Urlaub holen müssen.
Uns allen hat diese gemütliche Tour wirklich gefallen und wir sind uns einig, dass wir das bald mal wiederholen werden und dann noch etwas länger und weiter vordringen wollen.

Axel Bystrzinski

 

Bilder: A. Bystrzinski

 

15.06.2014 Rettungstraining im Eichbergschacht

Auf Grund des Unfalles im Riesending wurde kurzfristig ein Termin für ein Rettungstraining eingeschoben. Nach einer anfänglichen Vorstellungs- und Diskussionsrunde, in der auch über den aktuellen Stand der Rettungsaktion berichtet wurde, ging es dann an den Eichbergschacht. Hier wurden sowohl im Freien, wie auch in der Höhle Einbauten geübt und Kenntnisse aufgefrischt. Sicherlich hatte der eine oder andere von uns im Hinterkopf zum Einsatz ins Riesending gerufen zu werden. Entsprechend groß war auch die Anzahl der Teilnehmer.

Axel Bystrzinski

 

Bilder: A. Bystrzinski u. U. Fischer

 

Rettungstraining in Hallwangen

Rettungstraining in einem Altbergbau - mal etwas anderes. Es ist schon beeindruckend, wenn man sieht was der Mensch vor knappen 500 Jahren aus dem Stein geschaffen hat. Nicht nur deswegen ist es immer wieder interessant solche künstlichen Hohlräume zu erkunden. Ganz nebenbei kann hier auch ein Rettungstraining abgehalten werden.
An diesem Tag wurde ein verunfallter Forscher, der sich zu weit in das oft sehr brüchige Gestein gewagt hatte von einem herabfallenden Felsbrocken getroffen und verletzt. Deswegen musste er auch auf einer Trage aus dem Altbergbau transportiert werden. Da der Stollen in dem der Verletzte lag nicht für den Publikumsverkehr erschlossen war und ein tiefer Abbau den Transport erschwerte, musste dieser über eine Seilbahn  erfolgen. Keine leichte Aufgabe, da gerade dieser Bereich kaum festen Felsen für die Ankerpunkte bot. Nachdem dieses Problem gelöst wurde erfolgtre der weitere Transport auf den erschlossenen Wegen. Hier zeigte sich, dass es nicht ganz einfach ist, in solch engen Gängen die Trage samt Patienten vorwärts zu bringen. Für den vertikalen Transport an die Oberfläche wurde ein entsprechender Seilzug im Wetterschacht des Bergwerks vorgesehen. Das von der Oberfläche ausgehende Telefonkabel wurde durch den ganzen Bereich verlegt. Hier konnten dann die Heulruftelefone angeschlossen werden und der ganze Ablauf durch den Einsatzleiter an der Oberfläche koordiniert werden. 

Axel Bystrzinski

 

Bilder: M. Leyk, M. Huber

 

12.01.2014 Tauchertreffen am Bodensee

Es muss nicht immer eine Höhle sein. Ein wunderbares Übungsgewässer für angehende Höhlentaucher ist der Bodensee. Hier findet man das ganze Jahr über unterschiedliche Gegebenheiten. Mal ist es kalt, trüb und dunkel, mal nur kalt, und manchmal hat es Sichtverhältnisse wie im Mittelmeer. Bei einem so schönen Tag wie auf dem Bild zu sehen, macht das Tauchen auch richtig Spaß!

Axel Bystrzinski

 

Bild: P. De Abreu